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WEKA-Fallstudie: Alles anders als die Andern!

Zeitlose Themen - es gab und gibt sie immer:
•Proaktive Produktkonzepte
•Multi- und Crossmedialität
•Kundenorientierung/
  Marktforschung
•Multi-Channel-Vertrieb
•Unternehmer- Marktstruktur
•Team- und
  Führungsverantwortung
•Interner Erfahrungsaustausch
•Wachstum und Innovation
•Systematische
  Unternehmensentwicklung
•Werte, Menschen und Zahlen
•Stakeholder-Value-Balance
•Einzig- und Andersartigkeit
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Alle tun es ständig, keiner kann es wirklich ?!

Geschäftsführer und Vorstände tun es, Technik- und Finanz-
chefs tun es, Produktmanager und Marketingleiter tun es, Werbe- und Verkaufsleiter tun es, alle tun es - und Sie auch: Konzepte machen. Und doch hat kaum eine(r) eine klare Vorstellung davon, WIE er eigentlich das macht, WAS er da macht. Methode, Fehlanzeige. Goethe war da bereits weiter:"Das WAS bedenk', doch mehr bedenke WIE !"
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Die ABC-Blitzskizze: schneller geht's nicht !

Crossmediale Konzepte sind heute Standard in der Medienentwicklung. Aber was machen Sie, wenn Sie gleich fünf oder zehn Mitglieder Ihrer Marktfamilie konzipieren wollen ? 90 Felder ausfüllen ? Das will niemand. Schon gar nicht im ersten Anlauf. Aber ohne Konzept geht es schon gar nicht. Hier hilft die ABC-Blitzskizze - ein tolles Tool nach dem Motto "reduced to the max" !
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Produktentwicklungskurs: "Es liegt am Konzept ..."

Neuprodukte entwickeln, Relaunchprojekte steuern, crossmediale Markenfamilien ausbauen: immer kommt's darauf an, wie man es macht ! WIE entstehen bei Ihnen die Konzepte für Ihre Print-, Online-, Event-, Solution- und Mobile-Medien ? Arbeiten Sie mit dem besten Verfahren, das es zur Medienerstellung gibt. Informationen zum Seminar finden Sie hier.

Auf das richtige Werkzeug kommt es an !

Geht es Ihnen auch oft so: Große Ideen, wichtige Forderungen, gescheite Vorträge - aber kaum ein Hinweis zum "WIE GEHT DAS ?" Ganz anders das 3x3. Es ist Werkzeug pur. Verschaffen Sie sich jetzt einen raschen Überblick zum verblüffend leistungsfähigen 3x3 Total Toolkit !
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Kundenintegration: Jetzt Selbsttest machen !

Alle meinen, sie seien schon kundennah. Meine Erfahrung sieht tagtäglich anders aus. Und es geht noch um viel mehr: den Kunden in die eigene Unternehmung zu integrieren - das ist was andres als nur Kundennähe. Lesen Sie jetzt, warum, und machen Sie unbedingt den Selbsttest !
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Konzeptions - Reihenfolge

Oft diskutiert - meist überschätzt: die Frage der genauen Folge der (neun) Konzeptions-Bausteine. Egal wo Sie anfangen, etwas anderes war immer schon vorher. Also eher "niedriger hängen". Aber eines ist eben doch wichtig: die Folge der drei Säulen. Beim Kunden beginnen, nicht beim Produkt. Das ist 3x3. Und daran hat sich natürlich bis heute nichts geändert. Im Detail gibt's aber doch kleine Unterschiede, die Sie als 3x3 Anwender oder Trainer kennen sollten.
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Winfried Ruf ein 65er: Reaktionen der Branche

In eigener Sache: Am 6. Oktober 2012 feierte der Gründer des 3x3 und Inhaber des Fachmedien Instituts seinen 65sten Geburtstag. Über die Reaktionen in der Branche berichten wir hier.

Profitieren Sie als 3x3 Partner vom Original!

Immer up to date in allen 3x3 Entwicklungen, vertiefte Insider-Infos, Gratisnutzung des premium-paid-contents auf der Instituts-Website, Gratis-Broschüren-Lieferung, Gratis-Seminarteilnahme, Dialog und Beratung mit/durch W. Ruf, werben dürfen mit 3x3 - reizen Sie diese Vorteile ? Dann werden Sie jetzt 3x3 Lizenzpartner wie bereits zahlreiche andere !
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Thementafeln kompakt & direkt für Ihre Praxis !

Zu besonders aktuellen und praxisrelevanten Themen gibt's jetzt jeweils eine Sammlung der wichtigsten Tafeln. Also Merkblätter, Modelle & Muster, die kompakt das Thema umreißen und direkt in die Praxis umsetzbar sind. Beispiele sind die Themen USP-Bildung, Medien- und Mediamodell, Relaunchkonzepte etc.
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Konzeptionsformulare: jetzt im Set für Sie !

Das Konzept im Kopf - klingt gut, funktioniert aber nicht ! Nach aller Erfahrung tun Sie gut daran, Ihre Markt-Produkt-Konzeption schriftlich niederzulegen. Dafür gibt es jetzt drei neue Formularsets, die Sie dabei unterstützen.
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Textsorten crossmedial: Der neue Kanon ist da !

Der alte Kanon ist mausetot, der neue von Grund auf anders: kundenorientiert, nutzenintegriert, crossmedial, verfassermultipel, wahr-
nehmungsmehrkanalig, mehrmärktefähig - und vor allem: systemisch sinnvoll und fraktal strukturiert.
Lesen Sie, was das für alle PM's und CR's praktisch bedeutet !
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Der USP als A&O: Endlich die richtige Methode !

Preisfrage: Was ist das Wichtigste im Mediengeschäft ? Antwort: Überzeugende Produkt USP's ! Also irgendeine Form von Alleinstellung, entsprechend kommuniziert im Markenauftritt. Und der ist heute crossmedial. Also müssen auch USP's für die Einzelprodukte her. Wie das geht ? Kundennutzen oder Produktvorzüge ? Auf die Methode kommt es an !  Lesen Sie hier die Fehler der Branche und die Technik der Profis !

Licht & Schatten in Wiesbaden

Waren Sie auch beim Fachpressekongress 2010 ? Zweifellos das Branchenereignis des Jahres mit über 600 Teilnehmern. Eine Riesenleistung des Verbands. Aber ist sonst alles eitel Sonnenschein in Wiesbaden, oder gibt's da auch Schatten ? Lesen Sie doch mal die Meinung eines verlags- und verbandsunabhängigen Kopfes über Branchenzahlen, Prämierungen, Verbandsstudien und einiges mehr ...

Newsletter in Strategie, Konzeption, Redaktion

Newsletter sind Briefe über Neuerungen. Klar. Aber welches Konzept verbirgt sich dahinter ? Ein werblicher E-Letter als Pushbrief ? Ein Bezahl-Produkt mit Brancheninfos ? Oder ein Mediabrief mit bezahlten Anzeigen ? Oder, oder, oder. Es gibt für Sie viele Chancen, sofern Sie ganz genau hinsehen. Denn die wirtschaftlichen Erfolgsziffern sind je nach Grundfunktion ganz unterschiedlich.
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Geschäftsmodelle = Volksverdummung ?

Tatort Wiesbaden,
Tatzeit 27.05.08,
Anlass Fachpressekongress,
Delikt Volksverdummung ?
Na, ganz so schlimm nun auch wieder nicht. Aber haben Sie eine taugliche Definition von "Geschäftsmodellen" gehört ? Ich nicht. Schade, denn das Thema war ja exakt dies. So sah manch ein Teilnehmer den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr bzw. das Geschäfts-
modell vor lauter Online-
varianten.
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Jetzt neue 3x3 Formulare für Sie zum Download

Bisher musste sich jeder 3x3 Anwender selbst ein Formular basteln. Jetzt können Sie in einen vorgegebenen "3x3 Kasten" reinschreiben. Also eine große Erleichterung für einfache Konzeptskizzen, sei es in Stichwort- oder in Bandwurm-Form (lesen Sie auch unter Werkzeuge). Nutzen Sie den neuen Gratisservice ab sofort und laden Sie sich Ihre Formulare herunter.

Vom Geburtsfehler der Medienbranche

Verbände kämpfen um Produkte. Der Börsenverein beansprucht die Zeitschriften, der Fachpresseverband die Bücher, und beide die Onlinepräsenzen und Eventaktivitäten. Na und, werden Sie vielleicht sagen. Aber schauen Sie in Ihr eigens Medienhaus. Auch Sie sind vermutlich (noch) nach Produktarten aufgestellt statt nach Marktsegmenten. Lesen Sie über einen Geburtsfehler der Medienbranche.
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Jetzt Steckbrief zum 3x3 als Download für Sie

Viele unserer Kunden fordern seit längerem eine Kurz-
beschreibung des 3x3 auf 1 Seite: Was es ist, was es leistet, wo es hilft. Jetzt können Sie sich die Tafel "Steckbrief zum 3x3 Verfahren" herunterladen, ausdrucken und - vor allem - in die Praxis umsetzen !
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Nie war es so wertvoll wie heute: Das 3x3 Tool

Es gibt es seit 1990, es hat sich in seinem Kern von Anfang an bewährt, es hat viele Veränderungen frühzeitig antizipiert, es entwickelt sich weiter ständig fort, es umfasst die neue Onlinewelt der links / blogs / ads / tags / casts / feeds / leads / chats / tweets / groups / wikis / my's / net's / com's / tabs / pads / pods , es ist das ideale Denkmodell und Handwerkszeug für unsere Zeit: das 3x3 Verfahren.
Lesen Sie jetzt warum! mehr

Sofortnutzer kommen auf ihre Rechnung

Geht es Ihnen auch so: Sie lesen etwas, und finden es so interessant, dass Sie das dazugehörige Werkzeug sofort haben möchten. Sofort, d.h. innerhalb von Sekunden, nicht erst irgendwann per Post. Das geht natürlich nur Online und mit Micropayment. Z.B. könnte es ja sein, dass Sie das 3x3 Mediamodell haben wollen. Immerhin ist es das einzige wirklich überzeugende  Grundmodell für alle Verlagsmanager, das alle Marktbeziehungen zwischen Rezipienten, Mediatoren und Inserenten gültig abbildet.
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Musterskizzen für Sie

Es ist ja so einfach - wenn man's kann. Sie kennen das. Konzepte können hochkompliziert sein, aber es geht auch anders: schlank und schnell. Das ist das, was wir heute brauchen. Beispiele für Blitzskizzen und 3x3 Sätze können Sie sich jetzt gratis ansehen. Nötig ist lediglich Ihre Registrierung.

Schneller und besser werden - geht das?

Das wird in Ihrem Verlag auch nicht anders sein: Die Schnellen sind schlampig und die Guten sind langsam. Doch das ist nicht gottgegeben. Es gibt ein Modell, das macht die Schnellen gut und die Guten schnell. Glauben Sie nicht? Lesen Sie die Aussagen von denen, die es wissen müssen. Oder sehen Sie sich die verblüffende Vorteilsliste an. Oder Sie möchten wissen, wie man den Wettbewerb richtig analysiert? Oder Sie schauen sich gleich mal eine praktische Anwendung an. Sie werden sehen, das funktioniert wirklich. Gut und schnell sein im Wettbewerb - beides braucht man heutzutage !

3x3 Partner werden

Die 3x3 Community hat einen inneren Kern. Das sind die autorisierten Partner. Im Moment sind das 20 Personen. Eine Liste (Auszug) können Sie sich ansehen. Vielleicht sind Sie auch selbst interessiert ...
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Haben Sie ein Mediamodell?

Eine Befragung unseres Instituts ergab: keine 20% der Verlagsmanager haben überhaupt ein konkretes Mediamodell. Der Rest hat kein Bild vom Markt. Steht die Frage im Raum: braucht man so was, und warum und wozu? Wir meinen, das ist das A und O der täglichen (Zusammen-)Arbeit! Und wir bieten Ihnen das 3x3 Mediamodell für Leser und Werbemärkte zum Ausprobieren an. Sie werden sehen: es ist bildlich, praktisch und fundiert. Lassen Sie sich kurz registrieren und schauen Sie sich das ebenso einfache wie leistungsfähige Tool mal an !
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Das 3x3 gestern und morgen

Sie arbeiten (noch) nicht mit dem führenden Konzeptionsmodell im Fachmedienmarkt? Dann springen Sie doch eben mal kurz in die knappe 3x3 EINFÜHRUNG mit den am häufigsten gestellten Fragen zum verlegerischen Basistool. Oder Sie stürzen sich direkt in 3x3 HISTORIE; da gibts eine Rückschau und einen Ausblick zu dem (immer schon!) crossmedialen Markeninstrument 3x3!

Obama Marketing

Er hatte keine Chance, und er nutzte sie. Lernen Sie vom Sieger.

Wie wird ein farbiger Amerikaner US Präsident ? Nur wenige sind sich darüber klar, was da alles richtig laufen musste. Denn die Chancen für Obama standen in Wahrheit schlecht, und das Ergebnis war letztlich ein Fotofinish. Und das trotz Finanzkrise und Bush-Desaster. In Deutschland ist schwer verständlich, dass der Sieg bis zuletzt auf des Messers Schneide stand. Und Obama hätte auch trotz alledem verloren, wenn er nicht einen nahezu perfekten Wahlkampf geführt hätte: Exzellentes Marketing von Anfang an.

Wählerbewegung statt Bauchnabelschau
Um es vorweg zu sagen: Es geht hier nicht um politische Konzepte, nicht um die eigentlichen Inhalte, und schon gar nicht um die Frage, ob Obama die gigantischen Erwartungen auch nur halbwegs erfüllen kann. Es geht um's Marketing: Werden die besten Konzepte auch bestmöglich vermarktet? Das ist insofern die gleiche Situation, in der wir alle stehen: A Kundenbedarf erkennen, B Produktleistungen schaffen, C Angebote vermarkten. Um den dritten Punkt, um die 3x3 Mittelsäule - darum geht es hier. Natürlich nicht allumfassend - das wäre mehr als ein Buch -, aber doch schwerpunktmäßig ein paar entscheidende Aspekte, auf die ich in vielen 3x3 Konzepten immer wieder hingewiesen habe, und die - wenngleich von den meisten heute abgenickt - längst noch nicht in die Praxis umgesetzt sind. Dass es Obama gelungen ist, die Massen zu bewegen, ist spätestens seit dem riesigen Amtseinführungsfest am 20. Januar Geschichte: Nicht nur die Washingtoner Feier war "öffentlich", im ganzen Land fanden Feiern statt. Das gab es noch nie. Es war der Sieg des Volkes - oder zumindest des überwiegenden Teils davon. Die Leute waren glücklich. Es war ihr Fest. Wie kundenorientiert sind Sie wirklich ?

Einfach und verständlich sprechen
Die Kommunikation des Siegers war glasklar, einfach und jedermann verständlich. Sie bestand - trotz komplexer Problematik - aus drei verblüffend einfachen und eingängigen Sprüchen. Erstens der eigene Name. Das war Glück, weil O-Ba-Ma sich wunderbar spricht und vertrauensvolle Assoziationen weckt, fast schon wie Oma und Mama - mehr geht nicht. Zweitens die inhaltliche Botschaft, die mit dem Schlagwort CHANGE das ganze Programm auf einen Nenner brachte. In den Wahlkongressen skandierten die Fans rhythmisch tausendfach den Satz "Change We Need". Drittens der geniale Spruch "Yes, We Can", der nicht nur viele Konnotationen  (z.B. an Martin Luther King) auslöste, sondern vor allem an die Zuversicht appelliert, eine uramerikanische Eigenschaft, und fast mehr noch an die Gemeinsamkeit. Das kommt uns vielleicht selbstverständlich vor. Doch die Rhetorik seines Kontrahenten war eine ICH-Rhetorik, der Slogan von Hillary im Vorwahlkampf war "Ready To Lead", was sich auf ihre Person bezog. Wen interessiert das ? Sprüche von gestern ! Wie einfach und eingängig sind Ihre Botschaften formuliert ?

Gemeinsamkeit schaffen
Was heißt das ? Nur von sich selbst zu sprechen, ist out. Die Kunden (Wähler) mitzunehmen, das ist in. Eigentlich nichts wirklich neues mehr, und doch haben die anderen den Bauchnabelfehler gemacht. Und tatsächlich: Schauen Sie sich doch mal Ihre Werbung an, wie viel von Ihren Produkten die Rede ist und wie wenig von Ihren Kunden(bedürfnissen). Ich gehe mit Ihnen jede Wette ein, dass es bei Ihnen ähnlich aussieht wie bei Hillary Clinton: Sie sprechen hauptsächlich von sich, Ihrem Unternehmen und Ihren Produkten. Natürlich ist das auch ein wichtiger Aspekt im Marketing, insbesondere wenn Sie nach einem USP - nach einer Einzigartigkeit - suchen. Aber die Botschaft muss letztlich eine gemeinsame sein. Also "Wir sparen Ihnen Zeit" statt "Wir haben das beste Flugzeug", "So schafft Ihr Kind das Abi" statt "Unsere Lernmedien - eine Klasse für sich". Bedarf statt Produkt - das ist die zentrale Botschaft, die ich seit nunmehr 30 Jahren in hunderten von Projekten und Seminaren vertrete. Erst der Kunde, die linke Säule A des 3x3 Quadrats, dann das Produkt (rechts, B) und dann die Botschaft (Mitte, C) ! Gehen Sie in Ihrem Hause heute so vor ?

Positive Bilder erzeugen
Haben Sie Obama schon mal ganz genau zugehört ? Eine Rede von ihm analysiert ? Außer der einfachen Sprache und dem mitreißenden Stil fällt diese ausgesprochen positive Grundhaltung auf. Das ist vielleicht für Sie selbstverständlich, namentlich für die USA, wo wir ja nicht die deutsche Bedenkensrhetorik haben. Doch halte ich es durchaus für bemerkenswert klug, dass Obama z.B. nicht der Versuchung erlegen ist, in den Kampf der Schwarzen gegen die Weißen zurück zu fallen. Gründe dafür hätte es genug gegeben, und der schwarze Bürgerrechtler Jesse Jackson hatte Obama im Wahlkampf mehr als einmal Duckmäusertum vorgeworfen. Der aber widerstand allen Verlockungen, den Haudrauf zu geben (z.B. selbst gegen G. W. Bush !) und gab sich von Anfang an positiv, aufgeschlossen, sympathisch, staatsmännisch. Im Publikums-Journalismus gilt ja unreflektiert der Satz "bad news are good news", und die Zeitungen sind deshalb voll von Verbrechen und Katastrophen. Die Leute haben das satt, die Journalisten haben es nur noch nicht gemerkt. Und man muss schon ein sehr negatives Menschenbild haben, - oder den Zynismus der Boulevard-Journalisten - um zu glauben, dass eine derartig düstere "Konstruktion der Wirklichkeit" tatsächlich alle Menschen anspricht. Obama zeigt jedenfalls, dass man im Wahlkampf ohne die militante Inszenierung von Feindbildern auskommen kann. Das kann man wahrlich nicht von jedem Wahlkampf sagen ! Wie positiv sind Ihre Bilder und Aussagen ?

Glaubwürdig bleiben
Der letzte Gedanke führt uns gleich zum nächsten Punkt, nämlich der Glaubwürdigkeit. Das "Produkt" muss überzeugend sein. Obama als Produkt war das aus vielen Gründen. Er hat seine Botschaft nicht gewechselt wie sein Kontrahent. Die Kontinuität und Konsequenz seiner Aussagen war m.E. das Verblüffendste an dem monatelangen Wahlkampf. Von Anfang, also schon bei Hillary Clinton, bis zum Schluss, also im Desaster der Finanzkrise, blieb Obama bei seinen Kernbotschaften. Das gibt es nicht oft in derart turbulenten Zeiten, und gerade Politiker hängen ja nur zu gerne Ihr Fähnlein nach dem jeweiligen Wind. Obama blieb  sich treu. Und das Zauberwort "change" passte auch zu ihm, ob es zum Republikaner Mc Cain wirklich passte, ist mehr als zweifelhaft. Obama bot mit seiner Biografie eine Story, wie sie amerikanischer nicht sein kann: Von afrikanischen Wurzeln bis zum US Präsident, Yes We Can. Er verkörpert den alten Tellerwäscher-Traum. Und er versteht die Armen, die Obdachlosen, die Drogenabhängigen, weil er in den Slums von Chicago als Sozialarbeiter tätig war. Dass er in dieser Zeit als Staranwalt das ganz große Geld hätte verdienen können, dient zusätzlich seiner sozialen Glaubwürdigkeit. Aber auch sein vergleichsweise bescheidenes Auftreten war klug gewählt. Keine überzogenen Sprüche, keine Überheblichkeiten, keine wohlfeilen Versprechungen, jedenfalls nicht im Konkreten. "Die Lösung kommt nicht von oben, sie kommt von Euch" ! Also Zusammengehörigkeit, Freundschaft, Solidarität, Familie, Kinder usw. Wie glaubwürdig sind Ihre eigenen Marktauftritte ?

Eine Mitmach-Bewegung schaffen
Vielleicht die größte Leistung des US-Präsidenten im Wahlkampf war seine Fähigkeit, Menschen zu erreichen, zu motivieren, zu bewegen. Das hat Amerika noch nicht gesehen. Ein Wir-Gefühl ohnegleichen, ein Aufbruch, eine Hoffnung, ein Glaube an die Zukunft - gab und gibt es etwas Wichtigeres ? Doch die Überzeugung der Menschen ist das eine, das praktische Engagement das andere. Viele spendeten kleine Beträge, viele sammelten größere Beträge ein, viele verschickten Aufrufe und Videos, riefen Leute an und klebten Plakate, organisierten Anzeigen und verplanten Banner, bereiteten die großen Events vor. So kam die ungeheure Summe von 600 Mio. US $ zusammen. Unglaublich, eine solche Mobilisierung der Massen. Ein Video mit dem Tenor: "Wie fühlst Du dich, wenn Obama wegen 1 Stimme, Deiner, den Wahlkampf verliert ?" wurde über 9 Mio. Mal versandt. Das war eines von über 1.700 (!) Wahlvideos. Sagen Sie bitte nicht, Aktivisten gibt es in jedem Wahlkampf. Das war eine Volksbewegung. Das Volk bewegte sich, und zwar unter dem Stichwort Obama für seine eigenen Interessen. D.h. sie wählten nicht nur ein "Produkt", sie lebten sich selbst. Genau das ist es, was moderne Markenführung ausmacht. Wer Kicker liest, lebt seine (Fußball)Welt, wer Harley fährt, fährt seine eigene Wellenlänge, wer in Studi VZ "networkt", bewegt sich in seiner Welt. Diese Art der Identifizierung ist etwas völlig anderes als der bloße Kauf eines Produktes. Es ist Lifestyle, Eigenkultur, Selbstverwirklichung. Deshalb gab es noch nie in irgendeinem Wahlkampf so viele (Obama-) Botschafter. Also "Kunden", die Nichtkunden von sich aus mitreißen. Das ist wie PR und Verkauf: Besser ein anderer sagt, wie toll Du bist, statt dass Du's selber sagst. Testimonial nennen wir es im Marketing. Kein Auftritt ohne Testimonial - beherzigen Sie diese Erfahrung, haben Sie begeisterte "Jünger", die Ihre Botschaft verbreiten ? Ich wundere mich immer wieder, wie wenig dieses Instrument genutzt wird. Meine eigene Startseite könnnen sie gar nicht aufschlagen, ohne dass Ihnen ein -ständig wechselndes - Testimonial entgegen springt. Aber bitte kein Fake (Frau E. aus O.) sondern wirklich nur echte begeisterte, engagierte Kunden, die auch etwas Konkretes zu sagen haben ! Machen Ihre Kunden mit ?

 

Kundennähe, Produktqualität, Marketingexzellenz
So, jetzt haben wir über Nähe (Säule A) und gutes Marketing (Säule B) gesprochen. Und das Produkt ? Da dieser Aufsatz im Januar 09 geschrieben wurde, kann ich nicht wissen, ob die übergroßen Hoffnungen, die durch die Marke Obama erzeugt wurden, auch erfüllt werden. Eigentlich ist der bleischwere Problemsack gar nicht zu schultern. Allein die Lösung der Finanzkrise (oder der Automobilkrise) überfordert jeden Präsidenten. Zumal das amerikanische Rezept wohl genau das vorschreibt, was die Ursache für das Wirtschaftsdesaster war: Menschen leisten sich - angestiftet durch böse Banken - was sie sich niemals leisten könnten. Und jetzt soll durch astronomische Staatsschulden genau dasselbe wieder möglich sein: kaufen können, was man eigentlich nicht vermag. Das ist leider auch amerikanisch. Der Weg in die Inflation und Steuererhöhung (oder sogar Währungsreform) - er ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Da braucht man sich nicht zu wundern, dass diese Art der Krisenbewältigung dem Kapitalismus an sich angelastet wird, obwohl die staatliche Niedrigzinspolitik, die Überschuldung, die Verstaatlichung mit Marktwirtschaft ungefähr so viel zu tun hat wie ein Nashorn mit einem Klavier. Was lernen wir daraus ? Um es im 3x3 zu sagen: Kundennähe ist der Ausgangspunkt, das so entwickelte Qualitätsprodukt ist unersetzlich, und Marketing muss ebenso exzellent sein wie das Produkt. Obama ist eine Spitzenmarke, wenn auch die Produktleistung erst Anfang 2009 begonnen hat. Wie exzellent sind Ihre Marken ?

                                                                                                              

 

Von Obama lernen - heißt siegen lernen
Nicht nur das "Produkt Obama" (rechts) lag im Wahlkampf richtig ...
... sondern vor allem die Inszenierung als gemeinsame Bewegung, also linke und mittlere Säule.

 

 

 

 

 

Den Anker nach links verschieben !
Sich ausrichten am Erlebnis des Kunden ...


                                                                                                                     01/09

 

 

Obama Claims
Drei klare, einfache, skandierbare, stets aus drei Einsilbern bestehende Sprüche