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WEKA-Fallstudie: Alles anders als die Andern!

Zeitlose Themen - es gab und gibt sie immer:
•Proaktive Produktkonzepte
•Multi- und Crossmedialität
•Kundenorientierung/
  Marktforschung
•Multi-Channel-Vertrieb
•Unternehmer- Marktstruktur
•Team- und
  Führungsverantwortung
•Interner Erfahrungsaustausch
•Wachstum und Innovation
•Systematische
  Unternehmensentwicklung
•Werte, Menschen und Zahlen
•Stakeholder-Value-Balance
•Einzig- und Andersartigkeit
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Alle tun es ständig, keiner kann es wirklich ?!

Geschäftsführer und Vorstände tun es, Technik- und Finanz-
chefs tun es, Produktmanager und Marketingleiter tun es, Werbe- und Verkaufsleiter tun es, alle tun es - und Sie auch: Konzepte machen. Und doch hat kaum eine(r) eine klare Vorstellung davon, WIE er eigentlich das macht, WAS er da macht. Methode, Fehlanzeige. Goethe war da bereits weiter:"Das WAS bedenk', doch mehr bedenke WIE !"
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Die ABC-Blitzskizze: schneller geht's nicht !

Crossmediale Konzepte sind heute Standard in der Medienentwicklung. Aber was machen Sie, wenn Sie gleich fünf oder zehn Mitglieder Ihrer Marktfamilie konzipieren wollen ? 90 Felder ausfüllen ? Das will niemand. Schon gar nicht im ersten Anlauf. Aber ohne Konzept geht es schon gar nicht. Hier hilft die ABC-Blitzskizze - ein tolles Tool nach dem Motto "reduced to the max" !
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Produktentwicklungskurs: "Es liegt am Konzept ..."

Neuprodukte entwickeln, Relaunchprojekte steuern, crossmediale Markenfamilien ausbauen: immer kommt's darauf an, wie man es macht ! WIE entstehen bei Ihnen die Konzepte für Ihre Print-, Online-, Event-, Solution- und Mobile-Medien ? Arbeiten Sie mit dem besten Verfahren, das es zur Medienerstellung gibt. Informationen zum Seminar finden Sie hier.

Auf das richtige Werkzeug kommt es an !

Geht es Ihnen auch oft so: Große Ideen, wichtige Forderungen, gescheite Vorträge - aber kaum ein Hinweis zum "WIE GEHT DAS ?" Ganz anders das 3x3. Es ist Werkzeug pur. Verschaffen Sie sich jetzt einen raschen Überblick zum verblüffend leistungsfähigen 3x3 Total Toolkit !
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Kundenintegration: Jetzt Selbsttest machen !

Alle meinen, sie seien schon kundennah. Meine Erfahrung sieht tagtäglich anders aus. Und es geht noch um viel mehr: den Kunden in die eigene Unternehmung zu integrieren - das ist was andres als nur Kundennähe. Lesen Sie jetzt, warum, und machen Sie unbedingt den Selbsttest !
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Konzeptions - Reihenfolge

Oft diskutiert - meist überschätzt: die Frage der genauen Folge der (neun) Konzeptions-Bausteine. Egal wo Sie anfangen, etwas anderes war immer schon vorher. Also eher "niedriger hängen". Aber eines ist eben doch wichtig: die Folge der drei Säulen. Beim Kunden beginnen, nicht beim Produkt. Das ist 3x3. Und daran hat sich natürlich bis heute nichts geändert. Im Detail gibt's aber doch kleine Unterschiede, die Sie als 3x3 Anwender oder Trainer kennen sollten.
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Winfried Ruf ein 65er: Reaktionen der Branche

In eigener Sache: Am 6. Oktober 2012 feierte der Gründer des 3x3 und Inhaber des Fachmedien Instituts seinen 65sten Geburtstag. Über die Reaktionen in der Branche berichten wir hier.

Profitieren Sie als 3x3 Partner vom Original!

Immer up to date in allen 3x3 Entwicklungen, vertiefte Insider-Infos, Gratisnutzung des premium-paid-contents auf der Instituts-Website, Gratis-Broschüren-Lieferung, Gratis-Seminarteilnahme, Dialog und Beratung mit/durch W. Ruf, werben dürfen mit 3x3 - reizen Sie diese Vorteile ? Dann werden Sie jetzt 3x3 Lizenzpartner wie bereits zahlreiche andere !
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Thementafeln kompakt & direkt für Ihre Praxis !

Zu besonders aktuellen und praxisrelevanten Themen gibt's jetzt jeweils eine Sammlung der wichtigsten Tafeln. Also Merkblätter, Modelle & Muster, die kompakt das Thema umreißen und direkt in die Praxis umsetzbar sind. Beispiele sind die Themen USP-Bildung, Medien- und Mediamodell, Relaunchkonzepte etc.
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Konzeptionsformulare: jetzt im Set für Sie !

Das Konzept im Kopf - klingt gut, funktioniert aber nicht ! Nach aller Erfahrung tun Sie gut daran, Ihre Markt-Produkt-Konzeption schriftlich niederzulegen. Dafür gibt es jetzt drei neue Formularsets, die Sie dabei unterstützen.
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Textsorten crossmedial: Der neue Kanon ist da !

Der alte Kanon ist mausetot, der neue von Grund auf anders: kundenorientiert, nutzenintegriert, crossmedial, verfassermultipel, wahr-
nehmungsmehrkanalig, mehrmärktefähig - und vor allem: systemisch sinnvoll und fraktal strukturiert.
Lesen Sie, was das für alle PM's und CR's praktisch bedeutet !
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Der USP als A&O: Endlich die richtige Methode !

Preisfrage: Was ist das Wichtigste im Mediengeschäft ? Antwort: Überzeugende Produkt USP's ! Also irgendeine Form von Alleinstellung, entsprechend kommuniziert im Markenauftritt. Und der ist heute crossmedial. Also müssen auch USP's für die Einzelprodukte her. Wie das geht ? Kundennutzen oder Produktvorzüge ? Auf die Methode kommt es an !  Lesen Sie hier die Fehler der Branche und die Technik der Profis !

Licht & Schatten in Wiesbaden

Waren Sie auch beim Fachpressekongress 2010 ? Zweifellos das Branchenereignis des Jahres mit über 600 Teilnehmern. Eine Riesenleistung des Verbands. Aber ist sonst alles eitel Sonnenschein in Wiesbaden, oder gibt's da auch Schatten ? Lesen Sie doch mal die Meinung eines verlags- und verbandsunabhängigen Kopfes über Branchenzahlen, Prämierungen, Verbandsstudien und einiges mehr ...

Newsletter in Strategie, Konzeption, Redaktion

Newsletter sind Briefe über Neuerungen. Klar. Aber welches Konzept verbirgt sich dahinter ? Ein werblicher E-Letter als Pushbrief ? Ein Bezahl-Produkt mit Brancheninfos ? Oder ein Mediabrief mit bezahlten Anzeigen ? Oder, oder, oder. Es gibt für Sie viele Chancen, sofern Sie ganz genau hinsehen. Denn die wirtschaftlichen Erfolgsziffern sind je nach Grundfunktion ganz unterschiedlich.
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Geschäftsmodelle = Volksverdummung ?

Tatort Wiesbaden,
Tatzeit 27.05.08,
Anlass Fachpressekongress,
Delikt Volksverdummung ?
Na, ganz so schlimm nun auch wieder nicht. Aber haben Sie eine taugliche Definition von "Geschäftsmodellen" gehört ? Ich nicht. Schade, denn das Thema war ja exakt dies. So sah manch ein Teilnehmer den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr bzw. das Geschäfts-
modell vor lauter Online-
varianten.
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Jetzt neue 3x3 Formulare für Sie zum Download

Bisher musste sich jeder 3x3 Anwender selbst ein Formular basteln. Jetzt können Sie in einen vorgegebenen "3x3 Kasten" reinschreiben. Also eine große Erleichterung für einfache Konzeptskizzen, sei es in Stichwort- oder in Bandwurm-Form (lesen Sie auch unter Werkzeuge). Nutzen Sie den neuen Gratisservice ab sofort und laden Sie sich Ihre Formulare herunter.

Vom Geburtsfehler der Medienbranche

Verbände kämpfen um Produkte. Der Börsenverein beansprucht die Zeitschriften, der Fachpresseverband die Bücher, und beide die Onlinepräsenzen und Eventaktivitäten. Na und, werden Sie vielleicht sagen. Aber schauen Sie in Ihr eigens Medienhaus. Auch Sie sind vermutlich (noch) nach Produktarten aufgestellt statt nach Marktsegmenten. Lesen Sie über einen Geburtsfehler der Medienbranche.
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Jetzt Steckbrief zum 3x3 als Download für Sie

Viele unserer Kunden fordern seit längerem eine Kurz-
beschreibung des 3x3 auf 1 Seite: Was es ist, was es leistet, wo es hilft. Jetzt können Sie sich die Tafel "Steckbrief zum 3x3 Verfahren" herunterladen, ausdrucken und - vor allem - in die Praxis umsetzen !
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Nie war es so wertvoll wie heute: Das 3x3 Tool

Es gibt es seit 1990, es hat sich in seinem Kern von Anfang an bewährt, es hat viele Veränderungen frühzeitig antizipiert, es entwickelt sich weiter ständig fort, es umfasst die neue Onlinewelt der links / blogs / ads / tags / casts / feeds / leads / chats / tweets / groups / wikis / my's / net's / com's / tabs / pads / pods , es ist das ideale Denkmodell und Handwerkszeug für unsere Zeit: das 3x3 Verfahren.
Lesen Sie jetzt warum! mehr

Sofortnutzer kommen auf ihre Rechnung

Geht es Ihnen auch so: Sie lesen etwas, und finden es so interessant, dass Sie das dazugehörige Werkzeug sofort haben möchten. Sofort, d.h. innerhalb von Sekunden, nicht erst irgendwann per Post. Das geht natürlich nur Online und mit Micropayment. Z.B. könnte es ja sein, dass Sie das 3x3 Mediamodell haben wollen. Immerhin ist es das einzige wirklich überzeugende  Grundmodell für alle Verlagsmanager, das alle Marktbeziehungen zwischen Rezipienten, Mediatoren und Inserenten gültig abbildet.
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Musterskizzen für Sie

Es ist ja so einfach - wenn man's kann. Sie kennen das. Konzepte können hochkompliziert sein, aber es geht auch anders: schlank und schnell. Das ist das, was wir heute brauchen. Beispiele für Blitzskizzen und 3x3 Sätze können Sie sich jetzt gratis ansehen. Nötig ist lediglich Ihre Registrierung.

Schneller und besser werden - geht das?

Das wird in Ihrem Verlag auch nicht anders sein: Die Schnellen sind schlampig und die Guten sind langsam. Doch das ist nicht gottgegeben. Es gibt ein Modell, das macht die Schnellen gut und die Guten schnell. Glauben Sie nicht? Lesen Sie die Aussagen von denen, die es wissen müssen. Oder sehen Sie sich die verblüffende Vorteilsliste an. Oder Sie möchten wissen, wie man den Wettbewerb richtig analysiert? Oder Sie schauen sich gleich mal eine praktische Anwendung an. Sie werden sehen, das funktioniert wirklich. Gut und schnell sein im Wettbewerb - beides braucht man heutzutage !

3x3 Partner werden

Die 3x3 Community hat einen inneren Kern. Das sind die autorisierten Partner. Im Moment sind das 20 Personen. Eine Liste (Auszug) können Sie sich ansehen. Vielleicht sind Sie auch selbst interessiert ...
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Haben Sie ein Mediamodell?

Eine Befragung unseres Instituts ergab: keine 20% der Verlagsmanager haben überhaupt ein konkretes Mediamodell. Der Rest hat kein Bild vom Markt. Steht die Frage im Raum: braucht man so was, und warum und wozu? Wir meinen, das ist das A und O der täglichen (Zusammen-)Arbeit! Und wir bieten Ihnen das 3x3 Mediamodell für Leser und Werbemärkte zum Ausprobieren an. Sie werden sehen: es ist bildlich, praktisch und fundiert. Lassen Sie sich kurz registrieren und schauen Sie sich das ebenso einfache wie leistungsfähige Tool mal an !
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Das 3x3 gestern und morgen

Sie arbeiten (noch) nicht mit dem führenden Konzeptionsmodell im Fachmedienmarkt? Dann springen Sie doch eben mal kurz in die knappe 3x3 EINFÜHRUNG mit den am häufigsten gestellten Fragen zum verlegerischen Basistool. Oder Sie stürzen sich direkt in 3x3 HISTORIE; da gibts eine Rückschau und einen Ausblick zu dem (immer schon!) crossmedialen Markeninstrument 3x3!

Was heißt eigentlich konzipieren ?

Jeder braucht es, jeder macht es, keiner weiß wie‘s wirklich geht

• Man kann nicht nicht konzipieren
• Selbst bei Routinen mal ein Konzept machen
• Mein Projekt braucht ein Konzept
• Ein Konzept ist eine Anleitung zum Handeln
• Die drei Hauptanwendungsgebiete
• Konzepte gibt es in allen Bereichen
• Skills gibts unzählige – aber das Wichtigste fehlt
• Überall das gleiche Grundmuster

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Die meisten kennen nicht einmal das richtige Wort dafür: Heißt es jetzt konzipieren oder konzeptionieren ? Oder gar konzeptionalisieren ? Oder vielleicht noch komplizierter ? Dabei geht es doch um etwas, was alle Menschen unentwegt tun: Konzepte machen. Gut, die einen häufiger als die anderen. Aber wenn Sie Besuch bekommen, dann machen Sie sich – ganz einfach – eben ein paar Gedanken: Sitzen wir drinnen oder draußen, trinken die lieber ein Bier oder Glas Wein ? Ist ein Imbiss vorzubereiten ? Wie lange wird’s in etwa gehen, müssen wir/die morgen raus ? Schauen wir ein paar Bilder an, ein Video auf dem Rechner oder dem TV-Schirm ? Usw. Ja klar, es kann auch mal alles ganz spontan laufen, das sind ja oft die schönsten Begegnungen. Aber sobald auch nur ein kleiner Aufwand dabei ist, sind Sie doch gut beraten, ein paar Vorbereitungen zu treffen. Die Gäste werden es Ihnen danken. Meistens …

 

Man kann nicht nicht konzipieren

Man wird also immer dann ein Konzept machen – ein kleines oder ein großes -, wenn man sich auf das reine Bauchgefühl und die bloße Spontanität nicht verlassen will. Es kommt eben nicht gut, wenn es heißt „ein Bier wäre jetzt schön“ und sie haben gerade keines im Haus. Alles was mit Vorbereitungen verknüpft ist, will zumindest ein wenig überlegt und geplant sein. Ob ein Kindergeburtstag oder ein Krankenhausaufenthalt, der Besuch der Schwiegermutter oder ein Vereinsturnier, ein Autokauf oder eine Wohnzimmereinrichtung, ein Konzertbesuch oder die Gründung einer Musikband, ein Urlaubsreiseantritt oder eine Jobbewerbung, eine Neuproduktentwicklung oder ein Qualitätssicherungskonzept, eine Dachmarkenstrategie oder ein neues Geschäftsmodell – immer sind Sie gut beraten, sich ein Gedanken zu machen, das wichtigste herauszuarbeiten, einen Plan zu haben.
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Selbst bei Routinen mal ein Konzept machen

Darum heißt es ja auch, der hat keinen Plan, die hat keine Peilung. Kriegt nichts auf die Reihe. Ein Chaot. Das ist das Gegenteil vom Konzeptionisten. Ein Konzept ist immer dann sinnvoll, wenn es darum geht, etwas zu beeinflussen, was zu erreichen, Ziele zu realisieren. Wenn Sie im Urlaub nur am Meer liegen wollen, einfach nur ausspannen und genießen, dann tun Sie das – und hoffentlich ohne Plan. Doch selbst – oder gerade – im Urlaub tauchen stets auch Fragen auf, die der Überlegung und Planung bedürfen.  Und wenn es nur die Frage ist, ob der Strand dort schöner ist, wie Sie dort hinkommen, was es kostet etc. Ja, selbst bei ausgesprochenen Routinetätigkeiten wie das Kaffeetrinken oder das Zähneputzen sollten Sie sich gelegentlich „einen Kopf machen“. Denn gerade die fest eingeschliffenen Gewohnheiten sind es, die hin und wieder der Reflexion bedürfen. Viele Menschen wollen das gar nicht und fragen sich kaum jemals: Was tu‘ ich da eigentlich, wieso mach ich das immer auf diese Art, welche Alternativen gäbe es denn ? Ob jemand jung ist oder alt, entscheidet sich aber häufig an dieser Art von Flexibilität. In Frage stellen – versuchen Sie es einfach mal, Sie werden sehen, das macht super Spaß. Vielleicht sollten Sie vom Filterkaffee zum Espresso umsteigen (oder auch nicht !), denn beide verkörpern völlig unterschiedliche Zubereitungsarten, und der Espresso könnte für Sie viel magenfreundlicher sein. Oder Sie schaffen sich Zahnseide an, welche die Zahnreinigung unterstützt und vor Parodontose schützt. Oder Sie brauchen zwei verschiedene Arten von Zahnpasta, eine für morgens und eine für abends. Vielleicht ist die herkömmliche Zahnbürste für Sie gar nicht das Richtige, und Sie sollten ein elektronisches Gerät benutzen, oder sogar eine Zahndusche, oder, oder.
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Mein Projekt braucht ein Konzept

Es ist ja im Falle Zähneputzen durchaus nicht egal, wie Sie das machen, und wofür Sie sich entscheiden. Und die Auswahl an Methoden und Produkten ist ja nicht gerade klein. Das war nicht immer so. Früher gab es eine Zahnbürste und eine Zahncreme, fertig. Heute stehen Sie im Supermarkt vor einem fünf Meter langen Regal und verzweifeln. Jetzt wäre ein Konzept recht, dann könnten Sie entscheiden. Konzipieren hat also immer auch etwas mit Eigenurteil, Selbstbewusstsein, Entschlusskraft zu tun. Wer keine Wahl hat, ist fremdgesteuert, wer die Qual der Wahl hat, muss entscheiden, braucht ein Konzept. Das gilt besonders, wenn Sie sich zu einem Projekt aufraffen. Zum Beispiel zum Abnehmen, zum Sport treiben, zu Rauchen aufhören. Glauben Sie nicht, Sie könnten einfach so morgen Ihren Zigarettenkonsum einschränken. Das funktioniert nicht. Reduzieren ist bei den meisten eine rasch vorübergehende Erscheinung. Und ganz aufhören ? Sie kennen sicher den Witz: „Na und, hab‘ ich schon hundert Mal gemacht“. Genauso läuft es, wenn kein fester Wille und kein gutes Konzept dahinter steht. Ich weiß es aus eigener Erfahrung. Es gibt so viele Fragen, die da mitspielen, „einfach so“ geht gar nicht, jedenfalls nicht beim starken Raucher. Raucherpflaster und Raucherpillen, Frustschokolade oder nikotinlose Zigaretten, alleine aufhören oder zusammen, gleich oder später, ganz oder teilweise ? Manche davon sind Scheinalternativen, manches will gut überlegt sein. Mit selbst ist es vor 35 Jahren in der Gruppe geglückt, versehen mit einem starken Anreiz bzw. einer schmerzhaften Sanktion. Aber eines gilt wohl immer: Es gehört der unbedingte Wille dazu. Doch gerade den bringen Sie meist nur auf, wenn er eingebettet ist in ein Konzept. Warum mach‘ ich das, was habe ich davon, wie fühle ich mich danach ?
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Ein Konzept ist eine Anleitung zum Handeln

Was ist nun eigentlich ein Konzept: Es ist ja nicht die bloße Idee, es umfasst ja die relevanten Aspekte. Andererseits ist ein Konzept nicht schon die Umsetzung. Wir brauchen deshalb ein Scharnier, das Zwischenstück, die Verbindung zwischen Idee und Aktion. Dieses Scharnier können Sie in seiner Bedeutung kaum überschätzen. Denn Ideen gibt’s oft jede Menge, das ist nicht der wahre Engpass. Und Aktionen – die fallen dann leicht, wenn ein Plan da ist. Wenn nicht, ist die Umsetzung schwierig. Ein Konzept ist deshalb die Anleitung zum Handeln. Nochmal: nicht das Handeln selbst, und auch nicht die Grundidee. Konzipieren können heißt, aus einer Idee (könnte eigentlich zum Rauchen aufhören) einen Vorgehensplan zu machen, damit die nachfolgende Umsetzung gelingen kann. Es gibt also – ohne Konzept – zwei Menschentypen, die nichts wirklich auf die Reihe kriegen. Da sind die einen, die immer reden, tolle Ideen haben, abstrakte Gedanken wälzen (man müsste, man könnte, …), kennen Sie die (es sind nicht wenige …). Und dann sind da die anderen, die sinnfreien Kaffeetrinker, Zähneputzer, Fließbandarbeiter, die ihr Tun nie reflektieren. Der Soldat, der marschiert und marschiert, und vor lauter Marschieren gar nicht dazukommt, über die Richtung nachzudenken. Sie meinen, das gibt’s doch heute kaum mehr ? Sie glauben gar nicht, wie viele Menschen in Routinen erstarrt sind, tief eingekerbt ihre Arbeit tun und gar nicht mehr herauskommen aus ihren Gewohnheiten. Es ist die große Masse, die keine Veränderung wünscht, das gilt im Großen wie im Kleinen. Putzen Sie doch mal ihre Zähne „mit links“ (wenn Sie Rechtshänder sind). Erstellen Sie doch einmal in Ihrem Unternehmen ein alternatives Geschäftsmodell, und Sie begreifen, was Change Management heißt: Ohne Konzept geht da gar nichts,  „einfach so machen“ funktioniert nicht. Es ist das Bindeglied zwischen schöner Idee bzw. hehren Ziel und der mühsamen Realisierung in konkreten Maßnahmen: das Konzept, darauf kommt es an.
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Die drei Hauptanwendungsgebiete

Was müssen Sie unbedingt wissen, wenn es um die Anwendungsbereiche des Konzipierens geht ? Wozu dienen also Konzepte ? Ganz einfach: Sie können damit alles machen. In erster Linie neue Produkte im geschäftlichen Bereich, in zweiter Linie persönliche Projekte im privaten oder auch betrieblichen Umfeld, und zum dritten können Sie auch laufende Prozesse damit erstellen oder optimieren (vgl. Zähneputzen). Produkte, Projekte und Prozesse. Ganz neu aufstellen, Vorhandenes einmalig umstellen oder auch laufend optimieren – das sind die drei Möglichkeiten. Und das Ganze auf drei Ebenen: der strategischen, das heißt bzgl. des Gesamtunternehmens bzw. des Gesamtlebens, der taktischen, d.h. bzgl. eines bestimmten Teilgebiets (z.B. Neuprodukt, z.B. Rauchentwöhnung, …), der operativen, d.h. bzgl. eines konkreten Tätigkeitsumfangs, also die „Arbeitsplanung“. Wer macht was, wann, wie, mit wem, womit etc. Das ist schon alles. Wenn Sie es gut verstanden haben, dann sollten Sie nur noch wissen: Es gibt – typologisch – drei Vertiefungsformen eines Konzepts. Erstens die ganz schnelle Konzeptskizze (3er, 9er Level), zweitens die etwas vertiefte Konzeption (9er/27er ), schließlich drittens die professionelle Detailkonzeption für die operative Umsetzungsphase (27er/81er). Fertig, mehr gibt’s nicht.
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Konzepte gibt es in allen Bereichen

In welchen Lebensbereichen gibt es Konzepte ? Oder anders gefragt: Wer braucht denn überhaupt ein Konzept ? Da gibt es zum einen die verschiedenen Lebens- und Arbeitsbereiche, vom privaten familiären Umfeld über den öffentlichen sozialen Bereich bis hin zum professionellen betrieblichen Bereich. Überall gibt es Konzeptionsbedarf, von der Wiege bis zur Bahre, d.h. von Schule und Lernen über Partnerschaft und Gemeinwesen bis hin zu allgemeinen beruflichen Skills und professionellen betrieblichen Führungs- und Spezialfunktionen. Im Unternehmen gibt es keinen Bereich, in dem Konzeptions-Knowhow nicht erfolgsentscheidend wäre. Natürlich denken Sie vermutlich als erstes an Marktforschung, Produktentwicklung und Absatzmarketing, aber auch in Einkauf, IT-Fragen, Personal und Controlling geht es nicht ohne Konzepte. Geht man die verschiedenen Wirtschaftsbranchen durch, so gilt das ebenso. Natürlich mag es Branchen geben, die ganz offensichtlich direkt von Konzepten leben wie z.B. bei großen Immobilienprojekten, bei strategischen Investitionsentscheidungen, bei großen Werbekampagnen, in unternehmerischen Strategiefragen etc. Aber auch Ihre Website, Ihr Verkaufsgespräch, Ihre Empfangsräume, Ihre Weihnachtsaktion etc. braucht ein Konzept. Jeder muss permanent Konzepte machen – ob er es will oder nicht.
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Skills gibts unzählige – aber das Wichtigste fehlt

Vielleicht fragen Sie sich, liebe Leser, warum es bis heute keine „Schule des Konzipierens“ gibt, wenn doch ein gutes Konzept der Dreh- und Angelpunkt von allem ist. Genau das war bei mir die Frage, als ich mich vor ca. einem viertel Jahrhundert mit Konzeptionsmethodik befasste. Auf der Suche nach einem geeigneten Werkzeug durchforstete ich hunderte von Methoden, Verfahren, Tools, in den Bereichen Arbeitstechnik und Zeitplanung, Persönlichkeitsentwicklung und Entscheidungstechniken, Management- und Marketinginstrumente, Strategie- und Führungsmethodiken. Da ich im betrieblichen Bereich vor allem nach Produktentwicklungs-Methoden suchte, stieß ich z.B. auch auf den klassischen Marketingmix mit seinen „4P“: product-pricing-promotion-placing. Und als ich das ausprobierte, war schnell klar: Die Katastrophe, das geht gar nicht. Keine Zielgruppe, keine Problemanalyse, kein Bedürfnis, dagegen gleich mit dem Produkt ins Haus fallen – was soll das in heutigen hochkompetitiven und hochgesättigten Käufermärkten ? Und ähnlich erging es mir mit vielen anderen Instrumenten. Viele waren vielleicht nicht schlecht, aber für diesen Zweck völlig ungeeignet. Z.B. die Kreativitätsverfahren: diese schaffen „nur“ Ideen heran, das kann schon wertvoll sein, aber zur Konzepterstellung taugen sie nicht. Oder strategische Werkzeuge wie z.B. die Portfoliotechnik: Sie ist ein Bewertungsinstrument, taugt aber nicht zur Konzeptentwicklung. Oder Projektmanagement: Diese Verfahren beschreiben die Stationen im Prozess, geben aber kaum Hilfen inhaltlicher Art, und wenn, dann hauptsächlich auf der reinen Realisierungsseite. Nein, das Richtige war leider nicht dabei. Also selbst entwickeln. Heute weiß ich: Das 3x3 gehört – in einfachster Form – in jede Grundschule, in jede weiterbildende Institution von der Schule über die Erwachsenenbildung bis hin zur Fachhochschule und Universität, wo es zum „Studium Generale“ zählt. Es gehört zu den Basisskills, die jeder beherrschen muss. Vielleicht, lieber Leser, ist es sogar die Grundfähigkeit schlechthin, denn auf dem 3x3 Quadrat lässt sich so ziemlich alles weitere aufbauen. Unverständlich, dass dieses Instrument nicht längst Eingang in die Curricula gefunden hat.
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Überall das gleiche Grundmuster

Worin liegt denn der Grund dafür, dass sich ein- und dasselbe Konzeptraster auf allen möglichen Gebieten anwenden lässt ? Diese Frage bedarf letztlich einer sehr intensiven Reflexion. Aber es gibt – wie immer – auch eine ganz einfache Antwort, die wir hier recht schnell liefern können. Es geht nämlich im Kern immer um das Gleiche, und das ist – methodisch – völlig einfach, genauer dreifach. Jemand braucht was, jemand schafft was, jemand bringt was (nämlich das eine mit dem anderen zusammen !). Das ist alles, nach diesem Grundmuster verlaufen letztendlich alle Prozesse. Dabei kann die A) Anspruchsperson die gleiche sein wie B) die Leistungsperson, und auch die Erbringungsperson kann identisch sein. Solche Personalunionen haben wir in persönlichen Projekten, wo Sie alle drei Rollen selber einnehmen (!). Doch bereits wenn es um Ihre Kinder oder Großeltern geht, um den Sportverein oder „die Ambulante“, fallen Bedarfer und Ersteller auseinander, und die Erbringerrolle haben meist beide zusammen. Und im geschäftlichen Bereich sind die A) Bedarfer die Konsumenten, die B) Ersteller die Produzenten, und die C) Erbringer die Transagenten mit ihren Mittlungs- und Absatzfunktionen. Das Grundmuster besteht also in allen Fällen aus diesen drei Säulen. Es sind die Säulen der Erde ! Das gilt für alle Grundfunktionen dieser Welt, ob sie sich nun Beschenkter oder Schenker nennen, Patient oder Therapeut, Arbeitgeber oder Arbeitnehmer, Mandant oder Anwalt, Schuldner oder Gläubiger, Marketer oder Suchmaschine, Messeaussteller oder Veranstalter, Steuerzahler oder öffentlicher Dienst, Smartphonenutzer oder App-Producer, Empfänger oder Sender, Banker oder Handwerker – es ist stets das gleiche Muster. Bitte lassen Sie sich bloß nichts einreden, im Privaten und im Geschäftlichen sei das gänzlich anders. Das ist falsch. Austausch gibt es überall, und Bilanzen übrigens auch. Überall hängt der Erfolg – also ob Sie Ihre Vorhaben verwirklichen können – vom Konzept ab. Deshalb heißt mein Slogan: Es liegt am Konzept: Probieren Sie es aus, Sie werden sehen es stimmt schon !


Praktische Arbeitshilfen zum Thema Konzepte finden Sie in der Sammlung von 3x3 THEMENTAFELN Konzipieren

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